Keywordrecherche - Tipps für SEO Anfänger

Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage unabdingbar. Wenn du im Netz gefunden werden willst, kommst du nicht daran vorbei. Gerade für Anfänger ist SEO aber oft ein Buch mit sieben Siegeln. Eines der wichtigsten Elemente der Suchmaschinenoptimierung ist die Keywordrecherche. In diesem Artikel erfährst du alles, was du zum Start in die Welt der Keywords wissen musst.

Was ist überhaupt ein Keyword?

Zuerst einmal sollten wir klären, was ein Keyword überhaupt ist. Kurz gesagt: der Suchbegriff, den du in Google (oder einer anderen Suchmaschine) eintippst, um dein erhofftes Ergebnis zu finden.

Die Website- und Blogbetreiber müssen also herausfinden, unter welchen Suchbegriffen sie am ehesten gefunden werden. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass deine Inhalte gefunden werden, musst du nach Suchbegriffen suchen, die beliebt sind, aber auch zu deinem Thema passen. Das Keyword baust du in die Textüberschriften und im Fließtext auf der jeweiligen Webseite oder in Blogartikel ein. Wenn dein Text dann auch nicht zu kurz ist und auch tatsächlich Mehrwert bietet, wird Google ihn seinen Nutzern auch auswerfen. Ein Keyword ist aber nicht nur ein einzelnes Wort. Auch Wortphrasen-  bzw. Kombinationen dienen als Keywords. Die immer bedeutender werdende Sprachsuche wird die Suchmaschinenoptimierung in Zukunft stark verändern und immer mehr ganze Fragen kurze Suchbegriffe ersetzen werden.

Die Vorzüge von Long Tail Keywords

Mit einem gefragten Keyword erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass Google deine Inhalte seinen Nutzern zeigt.  Aber Achtung: verwendest du ausschließlich die gefragtesten Keywords, hast du auch entsprechend viel Konkurrenz. Wenn alle Texter auf dasselbe Keyword optimieren, werden sie wahrscheinlich nicht gefunden, weil zuviele Mitbewerber ebenfalls von Google ausgeworfen werden. Du findest dich dann irgendwo auf Seite 10 der Suchergebnisse. Und du weißt, wo man am besten etwas versteckt? Auf Seite 2 der Google-Suchergebnisse.

Hier kommen die Long Tail Keywords ins Spiel. Darunter versteht man Keywords, die nur in Nischen vorkommen. Sie bestehen meist aus mehreren Wörtern. Diese Art von Keyword grenzt die Zahl der Suchergebnisse stark ein, weil das Ziel der Information sehr genau festgelegt ist. Das Ergebnis: Google zeigt dem Nutzer auch nur wirklich relevante Suchergebnisse. Die Trefferliste ist also kürzer.

Darüber hinaus besuchen im Endeffekt überwiegend Nutzer mit echtem Interesse an deinem Angebot deine Website. Menschen, die ein Long Tail Keyword zur Suche verwenden, haben meist eine größere Absicht, zu kaufen oder mehr Information zu erhalten.

Wie sieht so ein Long Tail Keyword nun aus? Das Suchwort „Hotel“ wirft Unmengen an Suchergebnissen aus. Wenn du aber gezielt suchen willst, wirst du z. B. nach „Hotel in Paris buchen“. Das wäre das Long Tail Keyword. Du suchst also konkret nach einem Produkt oder nach ausführlichen Informationen, weil du offenbar einen Urlaub in Paris planst und ein Hotel brauchst. Eingegrenzte Suchererbnisse, hohe Kaufabsicht.

Generell solltest du mit deinen Keywords die Suchintention der User berücksichtigen. Die Suchintentionen sind:

Transaktion: Du willst etwas kaufen.

Information: Du willst mehr Information zu einem bestimmten Thema.

Recherche: Du willst z.B. ein Produkt mit einem anderen vergleichen.

Navigation: Du willst eine bestimmte Seite im Netz finden.

Wie du Suchbegriffe findest

Für die Keyword Recherche gibt es schon zahlreiche Tools. Ein paar davon, werde ich auch bald auf meinem Blog vorstellen. Wenn du allerdings auf die Schnelle ein Keyword suchst, hilft dir schon Google Autocomplete. Es ist dir bestimmt schon aufgefallen: Wenn du einen Suchbegriff eintippst, macht dir Google gleich ein paar zusätzliche Vorschläge, die du nurmehr anklicken musst.

Du kannst also einen der Vorschläge auswählen und in deine Texte einbauen. Auf dem Screenshot siehst du neben dem Suchbegriff auch Zahlen. Ich verwende das Tool „Keywords Everywhere“. Das zeigt dir neben dem Suchbegriff auch gleich das jeweilige Suchvolumen und den Cost-per-Click an. Sehr praktisch, wenn es schnell gehen muss.

Auch Google Trends veranschaulicht dir ganz gut, welche Suchbegriffe gerade hoch ranken. Du findest auch ähnliche Suchbegriffe. Schreibst du überwiegend über aktuelle Themen, kann ein Blick in Google Trends auf keinen Fall schaden, vor allem auch im Hinblick auf Themenfindung und Inspiration für Blogartikel und andere Texte.

Ein weiteres Tool ist der Google Keyword Planner. Du suchst nach Keywords und erhältst eine Vorschau darüber, welche Leistungen das Keyword erzielen könnte, also die geschätzten Klicks und Conversions. Dieses Tool ist Bestandteil von Google AdWords, womit du bezahlte Anzeigen auf Google schalten kannst. Trotzdem eignet es sich gut dafür, wenn du Keywords für deine Website oder Blogartikel suchst.

Die vorgestellten Tools sind alle gratis.

Übertreibe es nicht mit den Keywords

Klar, du willst unbedingt auf Google gefunden werden, am besten auf der ersten Seite. Trotzdem: Übertreibe es nicht mit der Verwendung von Keywords. Sogenanntes „Keyword Stuffing“ wird von Google abgestraft und die Inhalte nicht ausgeworfen. Der Leser steht im Vordergrund. Die Texte müssen leicht verständlich sein, Mehrwert liefern und vor allem auch gut zu lesen sein.

Verwende also unbedingt Headlines und Subheadlines zur Gliederung des Textes. Da und dort streust du dann dein Keyword ein. Google und deine Leser werden es dir danken.

Tipp: Ich verwende das WordPress-PlugIn „Yoast“. Dieses Tool checkt deine Texte auf SEO-Tauglichkeit. Was noch nicht optimal ist, zeigt Yoast dir an und du kannst deine Texte noch entsprechend verbessern.

Du siehst, es gibt hier einiges zu beachten. Aber es zahlt sich aus. Du willst doch schließlich eine gute Beziehung mit Google. Wenn du etwas Arbeit und Geduld investierst, bekommst du auch etwas zurück.

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