Morgenroutine
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Kommst du leicht aus dem Bett, oder ist der Snooze-Button dein bester Freund? Und wenn du mal aufgestanden bist, was dann? Schnell unter die Dusche, anziehen, im Vorbeilaufen den Kaffee, ohne den, bei dir gar nix geht, runterkippen? Zum Auto oder zur Bahn gelaufen, den Blick immer hektisch auf die Uhr geworfen, weil du wieder spät dran bist? DAS ist keine Morgenroutine, das ist purer Stress. Hier gibt’s 10 Tipps und Anregungen für einen gelungenen Start in den Tag.

Die Vorteile einer Morgenroutine

Wenn du so in den Tag startest wie oben, beginnt dein Tag bereits schlecht. Wie soll es da noch besser werden? Es wird meist noch schlimmer. Du bleibst den Rest des Tages genervt und gestresst, dein Energielevel sinkt logischerweise. Mit dem Ergebnis: Stimmungstief am Nachmittag.

Mit einer positiven und vor allem entspannten Morgenroutine verbesserst du nicht nur deinen Morgen, sondern im Endeffekt deinen ganzen Tag. Unter anderem steigert eine Morgenroutine deine Produktivität und Leistungsfähigkeit. Gerade in den ersten Morgenstunden sind wir nach einem erholsamen Schlaf viel fokussierter und aufnahmefähiger. Wäre doch verdammt schade, diese Stunden ungenutzt zu verschlafen.

Wichtig ist, eine regelmäßig deine Routine zu praktizieren und keine Ausreden wie schlechtes Wetter oder schlichtweg Bequemlichkeit nicht gelten zu lassen. Sicher willst du auch einen Tag bewusst gestalten, dich besser konzentrieren können und deinen Energielevel pushen. Ganz abgesehen davon, dass du schlicht fröhlicher sein wirst. Doch wie kann eine solche Morgenroutine nun aussehen? Nachstehend findest du ein paar Anregungen.

Vorbereitung deiner Morgenroutine

Vor den eigentlichen Tipps noch ein Vorschlag: Bereite dich bereits am Vorabend auf deinen Morgen vor. Plane am Abend deinen nächsten Tag und richte deine Kleidung her. Das schafft dir Zeit, die du am nächsten Tag in der Früh besser nutzen kannst, als mit dem planlosen, verschlafenen Blick in den Kleiderschrank. Entspanne dich. Bei mir hilft zum Abschalten vom Tag ein gutes Buch – am besten ein Roman -vor dem Schlafengehen. Das Lesen entführt mich in eine andere Welt und mein Hirn stellt auf Ruhemodus um. Ich schlafe dadurch viel besser (wie ein Stein 😉 ), weil mein Hirn nicht mehr mit Gedanken zum Tag beschäftigt ist.

Tipp 1: Achte auf ausreichend Schlaf

Erwachsene Menschen brauchen zwischen sieben und neun Stunden Schlaf. Erfüllst du dieses Pensum? Wenn nicht, ist an der Zeit, das zu ändern. Genug Schlaf ist so wichtig für uns. Wir erwachen viel fitter und gehen viel produktiver durch den Tag.

Tipp 2: Stehe früher auf

Dieser Tipp scheint im Widerspruch zu Tipp 1 zu stehen, aber dem ist nicht so. Du kannst früher aufstehen und trotzdem genug schlafen. Regelmäßige Schlafens- und Aufstehzeiten helfen dabei. Ich gehe in der Regel zwischen 22 Uhr und 23 Uhr ins Bett, weil ich unter der Woche mit 6-7 Stunden Schlaf gut auskomme. Dafür schlafe ich am Wochenende regelmäßig aus. Deinen persönlichen Schlafbedarf musst du allerdings selbst herausfinden, da dieser bei jedem Menschen individuell ist. Morgenroutine ist Ruhe und vor allem (produktive und fokussierte) Zeit. Stehst du früher auf, bleibt dir mehr Zeit, um deine Rituale zu pflegen. Mein Wecker läutet um 5:15 Uhr. Außer Haus gehe ich erst um 6:45 Uhr. Ich nehme mir also eineinhalb Stunden nur für mich. Das ist es auch, was ich am Morgen so sehr mag. Die Zeit für mich. Allein mit mir selbst und meinen Gedanken. Ich genieße das total. 🙂 Probiere es doch mal eine Woche lang aus. Du wirst sehen, dein Körper stellt sich relativ schnell um, besonders, wenn er den Schlaf bekommt, den er zum Regenerieren braucht.

Tipp 3: Vor dem Frühstück: Entgiften mit Zähneputzen oder Ölziehen

Noch bevor du was isst oder das erste Mal was trinkst, entgifte deinen Körper. Dieser befreit sich über Nacht von Giften, die über den Mund ausgeschieden werden und eben nicht mittels Wasser wieder in den Köper hinein transportiert werden sollten. Dazu putzt du dir vor dem ersten Glas Wasser oder Kaffee entweder die Zähne, oder praktizierst Ölziehen. Letzteres habe ich selbst vor ein paar Monaten entdeckt und schätzen gelernt. Dabei nimmst du einen Esslöffel Öl (am besten Kokosöl) in den Mund und „ziehst“ es durch die Zähne und im Mund hin und her. Das Öl spuckst du danach am besten in eine Küchenrolle und entsorgst es über den Restmüll. Auf keinen Fall in die Spüle oder ins Klo spucken.

Tipp 4: Wasser trinken

Dein Körper dehydriert über Nacht. Deshalb ist es besonders wichtig, ihn am Morgen mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Und mit Flüssigkeit ist nichts anderes als Wasser gemeint. Ein großes Glas lauwarmes Wasser weckt deinen Körper so richtig auf und stärkt ihn für den Tag.

Tipp 5: Smartphone & Co bleiben offline

Morgenrituale vertragen sich nicht mit Ablenkung. Besonders wenn du den Morgen für Produktivität nutzen willst, solltest du dein Handy und Social Media meiden. Ich selbst lasse über die erste Hälfte meiner Morgenroutine auch das Radio ausgeschalten. Ruhe ist wichtig und jede Ablenkung erschwert die Rückkehr in einen konzentrierten und produktiven Zustand.

Tipp 6: Mediation

Mediation eignet sich hervorragend dafür, Achtsamkeit und Stille zu praktizieren. Schon fünf Minuten reichen dafür aus. Wenn du länger meditieren willst, dann natürlich auch gerne länger. Du richtest dir deinen Morgen so ein, wie es für dich am besten funktioniert. Meditieren hilft mir zum Beispiel sehr, fokussiert in den Tag zu starten und meine Visionen zu festigen. Zu Beginn empfehle ich geleitete Mediationen.

Tipp 7: Bewegung am Morgen

Morgensport ist einfach wunderbar. Für deine Morgenroutine empfiehlt sich Yoga oder andere Dehn- und einfache Kräftigungsübungen, um deinen Körper zu aktivieren. Im Frühjahr und Sommer gehe ich liebend gerne um 5 Uhr laufen. Die Bewegung in der Natur bringt mich in einen besonderen Zustand der Entspanntheit und Ausgeglichenheit. Wenn du das Ausprobieren willst, kann ich es nur empfehlen. Der Tag wird dadurch viel länger und du kannst ihn viel ausgiebiger nutzen. In dieser Zeit hänge ich meine Morgenroutine einfach nach dem Laufen an. Klappt wunderbar. 🙂

Tipp 8: Nimm dir Zeit für Dankbarkeit

Im Juli habe ich wieder damit begonnen, Tagebuch zu schreiben. Dabei folge ich den Methoden des bulletjournals , was nicht nur meine To-Do-Liste immens verbessert hat, sondern auch Raum für eigene Gedanken, Ziele, Wünsche und auch Dankbarkeit lässt. Du selbst gestaltest dir dein Journal nach deinen Bedürfnissen. Dankbarkeit zu äußern ist ein wirklich schönes Ritual, dem ich mit Freude nachgehe. Ich kann es nur empfehlen. Damit trainierst du, den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge zu legen und verschafft dir die nötige Perspektive für deinen Tag. Was ist wirklich wichtig, was bringt mich wirklich weiter?

Tipp 9: Nimm dir Zeit für ein gesundes Frühstück

Nicht umsonst nennt man es die wichtigste Mahlzeit des Tages. Auch hier legst du den Grundstein für deinen Tag. Stopfst du dich mit Zucker und Weizen voll, wirst du am Tag nicht viel zu gebrauchen sein.

Setze auf regionale Produkte, die deine Verdauung fördern und deinem Körper Kraft geben. Das kann ein gesundes Müsli sein (auf den Zuckergehalt achten!), saisonales Obst oder ein Vollkornbrot mit einem leckeren, leichten Aufstrich. Trinke dazu Tee, Saft oder frisch gemahlenen Kaffee. Zum Thema Ernährung gäbe es noch einiges mehr zu sagen, dafür ist vielleicht in einem anderen Beitrag einmal Platz. Aber eine vorweg: Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine Erfindung und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Das Thema veganer Ernährung wird immer bedeutsamer und ich bin der Meinung, wir sollten uns dagegen nicht verschließen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Entscheidung, Gluten und Milch zur Gänze zu streichen und Fleisch und Geflügel auf ein Minimum zu reduzieren, meine Leistungsfähigkeit, meine Energie und vor allem meine Laune ungemein gesteigert hat.

Tipp 10: Nutze eine halbe Stunde Zeit für dich

Am Morgen, wenn alle anderen noch im Bett sind, hast du Zeit dich jenen Dingen zu widmen, zu denen du sonst nicht kommst. Ein Buch lesen, ein Magazin, stricken, zeichnen – was auch immer dir Spaß macht. Genieße die frühen Morgenstunden und mach sie zu einer bewusst genutzten Zeit für dich und deine Vorlieben.

Diese Tipps sind als Anregungen und nicht als DAS einzige Morgenritual zu sehen. Die Morgenroutine ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Eine persönliche Sache. Das heißt, du gestaltest sie so, wie es für dich am besten passt. Was aber hängenbleiben sollte ist, deine ersten Stunden des Tages mit kleinen Ritualen aufzuwerten, die dir helfen zu fokussieren und positiv in den Tag zu gehen.

Außerdem ist es besonders wichtig, nicht jeden Tag was anderes zu machen. Denn nur die Routine, die Gewohnheit, bringt den gewünschten Erfolg. Wie auch immer diese Routine bei dir aussehen mag, sei dir bewusst, dass es die kleinen, regelmäßigen Dinge sind, die viel bewirken.

Wie sieht deine Morgenroutine aus? Hast du noch weitere Anregungen?

Ich freue mich über Feedback.

Alles Liebe,

Kerstin

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6 Gedanken zu “Morgenroutine: 10 Tipps für einen gelungenen Start in deinen Tag”

  • Also seit einem halben Jahr praktizierte ich selbst meine persönliche Morgenroutine (die überraschenderweise alle deine Punkte + Gassi gehen mit dem Hund beinhaltet ;)) und ich gebe dir vollkommen recht, man startet viel entspannter in den Tag und ich fühle mich seitdem wie ein neuer Mensch. Wenngleich es anfangs schwer war, diese neue Gewohnheit zu etablieren, hat es sich letztlich voll gelohnt!

    Liebe Grüße,
    Kati

    • 😂 Ja Wahnsinn, das ist ein toller Zufall. 😃👍 Schön, dass es bei dir auch soviel bewirkt. Das mit dem Gassi-Gehen kommt bei mir über kurz oder lang auch dazu.😁 Liebe Grüße!

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