So findest du neue Content Ideen

Du willst deinen LeserInnen guten, informativen Content mit Mehwert bieten. Aber woher nimmst du die Ideen? Sich jede Woche neue Texte aus der Nase zu ziehen, fällt oft nicht leicht, wenn einem die Idee fehlt. Dann steht das Rad meist still und es entsteht genau gar nichts dabei.

Um das zu verhindern, habe ich dir ein paar Tipps und Tools zusammengestellt, die dir helfen, neue Ideen zu entwickeln. Für interessante und relevante Inhalte, die deine Besucher auf deiner Website verweilen und vor allem gerne wiederkehren lässt. 🙂

Ideen direkt aus den Abteilungen

Geh doch mal in die anderen Abteilungen und frage dort nach, was es denn so Neues gibt? Neue Mitarbeiter vielleicht? Eine neue Abteilungsleiterin? Oder neue Entwicklungen eines Produktes? Verbessertes Prozessmanagement? Ist eine technische Abteilung, wo mehr Frauen als Männer arbeiten?

Es ist immer eine gute Idee, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Im eigenen Haus eines größeren Unternehmens finden sich immer wieder neue Ideen für deinen Unternehmensblog oder Social Media.

Geschichten von Mitarbeitern

Warum immer nur abstrakte, theoretische Texte schreiben? Das ist zwar auch wichtig, aber ab und zu liest sich eine leichte Geschichte dann doch besser (und lieber), als ein weiterer Fachartikel.

Solche Geschichten findest du nicht in Magazinen, sondern direkt bei den anderen Mitarbeitern. Gibt es z. B. einen langjährigen Mitarbeiter? Wie kam er ins Unternehmen? Wie gefällt es ihm?

Vielleicht gibt es einen anderen Mitarbeiter mit einem außergewöhnlichen Hobby oder vielleicht sogar jemanden, der etwas erfunden hat, dass die Arbeitsabläufe verbessert hat?

Habt ihr einen Hund im Büro? Was macht dieser den ganzen Tag? Verbessert ein Hund das Arbeitsklima?

Du siehst, bei den eigenen KollegInnen wirst du fündig. Viele unterschiedliche Geschichten oder Postings lassen sich daraus schreiben.

Frag‘ deine Freunde

Genauso wie deine KollegInnen, kannst du auch deine Freunde und Familie fragen, ob es etwas gibt, worüber sie gerne lesen würden. Wenn es thematisch zum Unternehmen passt, warum nicht gleich einen Beitrag daraus basteln?

Oft bewirkt ein Blick von außen schon Wunder. Man selbst neigt ja schnell mal zu Betriebsblindheit und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Probiere es mal aus. Ich bin mir sicher, hier findest du ebenfalls genug Stoff für neue Ideen.

Social Media – frage deine Community und lege Sammlungen an

Du veröffentlichst deine Blogartikel auf Social Media? Dann frag doch deine Community, welche Themen sie interessieren. Immerhin handelt es sich (hoffentlich) um deine Zielgruppe. Genau die Menschen also, für die du deine Inhalte anfertigst. Wer, wenn nicht deine Community, wäre hier sonst der beste Ansprechpartner?

Mach doch mal eine Umfrage in deinen Stories. Das führt zu Interaktion und deine Follower fühlen sich ernst genommen. Darum geht es ja letzten Endes.

Was du auf Social Media auch machen kannst, ist Sammlungen anzulegen. Auf Facebook, wie auch auf Instagram funktioniert das ganz einfach über „Beitrag speichern“. So kannst du dir inspirierende Postings für später speichern.

Lass dich von Magazinen und Mitbewerbern inspirieren

Facheinschlägige Magazine, aber auch deine Mitbewerber, sind tolle Quellen der Inspiration. Aber bitte: Inspiration ist nicht gleich kopieren. Ideen holen, ja. Inhalt 1:1 kopieren und als deinen eigenen ausgeben? Absolut NEIN!

Tools als Inspirationsquelle

Neben den oben genannten Tipps eigenen sich auch Online-Tools hervorragend als Content-Ideen-Quell. 🙂

Google Suggest

Einfach, aber gut. Diese Funktion von Google dient durchaus auch als Inspiration für neue Ideen. Durch das Autocomplete vorgeschlagene Suchbegriffe, lassen sich oftmals gut zu neuen Beiträge ausbauen. Du musst Google dazu nur eine Frage stellen (ohne auf Enter zu drücken):

Google Alert

Google Alert benachrichtigt dich, wenn zu den von dir ausgewählten Themenbereichen neue News veröffentlicht wurde. Dazu schreibst du den gewünschten Begriff oben in die Leiste und deine E-Mail-Adresse eins darunter und schon ist der Alert erstellt.

Aber schon alleine die Startseite reicht oftmals als Inspiration schon aus. Einfach mal durchschmökern.

Ubersuggest

Dieses Tool dient vorrangig der Keyword-Analyse. Neben der Analyse bietet dieses Tool auch eine Funktion namens Content-Ideen für ein bestimmtes Keyword. Du erhältst hier einen Gesamtüberblick über Suchverhalten und Performance von bereits bestehenden Inhalten zu dem jeweiligen Keyword.

Zusätzlich kannst du auch deine Konkurrenz und ihre SEO- Performance abchecken. 🙂

BuzzSumo

Dieses Tool versorgt dich mit Content-Ideen, indem es dir jene Artikel zu einem bestimmten Thema zeigt, die weltweit am meisten geteilt und geliked wurden. Beiträge, die auf Social Media gerne weiterempfohlen werden, liefern dir eine gute Grundlage für deine eigene Idee für einen verwandten Artikel.

Hypersuggest

Die Funktionsweise diese Tools basiert auf Google Suggest. Hier suchst du relevante Suchbegriffe für deine bisher gesammelten Ideen. Insbesondere die W-Fragen-Suche ist sehr hilfreich, weil du dadurch sehen kannst, wie die User nach den Themen suchen.

So, ich denke, das sollte dich wieder mit ausreichend Möglichkeiten für neue Content-Ideen versorgen. 🙂 Wenn es allerdings einmal trotzdem nicht klappt, dann lass den Kopf nicht hängen. Versuche doch mal, einen alten Beitrag von dir zu überarbeiten und zu aktualisieren. Daraus kann auch wieder etwas Neues, Interessantes entstehen und du hältst auch deine Deadline ein.

Wir sitzen alle im selben Boot. Jeder von uns ist immer auf der Suche nach neuen und unterhaltsamen Ideen mit Mehrwert für unsere LeserInnen. Ich hoffe, meine Tipps helfen dir weiter und ich wünsche dir viel Spaß beim Testen und Brainstormen. 🙂

Hast du vielleicht noch einen weiteren Tipp? Wie kommst du zu deinen Content-Ideen?

Alles Liebe,

Kerstin

Das könnte dich auch interessieren:

5 Content Marketing Tools

Content Plan erstellen

SEO und Google: eine Liebesbeziehung

4 Gedanken zu “Content Ideen finden: Tipps, die dir weiterhelfen”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.