Blog schreiben - so lernst du es
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Du willst nun auch deinen eigenen Blog starten? Juckt es dich bereits in den Fingern und du willst am liebsten gleich loslegen? Das Thema steht, doch es hapert noch etwas an deinem Know-How. Keine Sorge, das kriegen wir hin. 🙂 Was du beim Schreiben deines Blogs beachten solltest, erfährst du hier in meinen Tipps. 

Überlege dir einen sinnvollen Aufbau für deinen Artikel

Mit dem Aufbau eines Textes entscheidet sich, ob die Besucher deiner Website den Artikel auch tatsächlich lesen oder gleich wieder die Biege machen. Das wollen wir natürlich nicht. 

Finde die perfekte Überschrift

Fangen wir deine Leser gleich mal mit einer neugierig machenden Überschrift. Die Überschrift entscheidet darüber, ob sie auf deinen Artikel klicken oder nicht. Das heißt, es sollte aus der Headline klar hervorgehen, worum es in deinem Artikel geht. Und bitte, keine irreführenden Überschriften! Sogenannte Click-Baits sind zum davonrennen, also Hände weg davon! Das Thema, das die Überschrift verspricht, soll auch im Text behandelt werden.

Überschrift-Arten, die gut ankommen:

  • Fragen
  • How-To Anleitungen
  • 5 Tipps für/gegen…… (es ist immer gut, Zahlen zu nennen. So weiß der Leser, was auf ihn zukommt)

Teaser: Mache neugierig auf mehr

Wenn deine Besucher auf den Artikel geklickt haben, wollen sie schnell wissen, was sie erwartet. Dazu schreibst du einen ansprechenden Teaser: Du fasst kurz zusammen, worum es geht und was dein Artikel deinen Lesern bietet. Mach neugierig auf mehr, damit sie weiterlesen.

Verfolge einen roten Faden im Hauptteil

Vergiss nicht, du willst deinen Leser informieren und im besten Fall mit deinem Artikel sein Problem lösen. Es ist daher wichtig, eine klare Struktur, einen roten Faden im Auge zu behalten und den Leser anhand dessen Schritt für Schritt durch die Lösung zu leiten. Der Inhalt soll klar und verständlich sein. Es gilt: Keep it short and simple bzw. So kurz wie möglich, aber so lange wie nötig.

Manche Problemstellungen lassen sich nicht in zwei Sätzen erläutern und auflösen. Umso wichtiger ist es, sich an den roten Faden zu halten.

Abschluss nicht vergessen

Immer wieder mal stolpere ich im Netz über Blogbeiträge, die gefühlt mitten drin aufhören. Ich hab den Fehler früher sogar selbst oft gemacht und auf ein Fazit gepfiffen. Mach bitte nicht denselben Fehler, sondern fasse die wichtigsten Gedanken am Schluss kurz und knapp zusammen. Das rundet deinen Text ab. Ich persönlich bin auch ein Fan von Fragen zum Schluss. Das ermöglicht einen Austausch mit deinen Lesern und regt sie zum Nachdenken an.

Schreibe für deine Zielperson

Dieser Tipp hat mir schon oft geholfen, wenn ich ins Stocken gekommen bin oder mich umgekehrt in einem Word-Strudel verliere. Ich versetze mich in die Lage meiner Zielperson und frage mich:

  • Interessiert sie mein Thema überhaupt?
  • Versteht sie, was ich sagen will?
  • Ist der Aufbau verständlich?
  • Wie erhalte ich ihre Neugier, damit sie den Artikel auch fertig liest?

Das hilft mir, wieder den Fokus zu finden und den roten Faden wieder aufzuheben. 🙂

Formuliere kurze Sätze

Keep it simple – das gilt auch beim Schreiben der einzelnen Sätze. Außer Juristen verwendet wohl niemand mehr endlose und verwirrende Schachtelsätze. 😉 Das ist auch gut so. Du willst deine Leser ja bei der Stange halten und nicht schon nach dem ersten Absatz, der nur aus einem Satz besteht, verlieren.

Wichtig ist, dass der Inhalt des Satzes verständlich bleibt. Lange Sätze bedürfen eines zweiten Blicks, weil sie sich meistens gut in zwei sinnvolle Sätze teilen lassen. Ein weiteres Stilelement sind Doppelpunkte. Aus Überschriften wirst du sie vielleicht schon kennen (siehe oben 😉 ). Aber auch im Text sind sie beliebt und lassen sich hervorragend einsetzen, um eine Aussage hervorzuheben.

Setze auf aktive Formulierung deiner Sätze

Nicht nur kurz sollen deine Sätze sein, sondern auch aktiv. Hier ein paar Beispiele:

Das Chefin wird von den Mitarbeitern gemieden. –> Die Mitarbeiter meiden die Chefin.

Das Meeting wurde um 10 Uhr beendet. –> Das Meeting endete um 10 Uhr.

Das Rennen wird um 10 Uhr gestartet..–> Das Rennen startet um 10 Uhr.

Worte mit der Endung –keit, -ung, -heit udgl. weisen dich auf eine passive Formulierung hin:

Die Verwendung von Doppelpunkten….. –> Verwende Doppelpunkte….zB beim Schreiben.

Durch Begeisterung der Kunden…… –> Begeistere deine Kunden.

Erreichbarkeit —> Sie erreichen mich….

Dankbarkeit –> ich danke……

Verständlichkeit ist wichtig für deine Leser. —> Schreibe verständlich für deine Leser.

Umformulieren ist die Devise. Wobei auch hier das Wichtigste ist, dass der Satz Sinn für deine Zielperson ergibt und leicht lesbar bleibt.  

Verzichte auf Fremdworte

Auch nach wie vor beliebt bei Juristen: Fremdworte (man beachte die elegante Doppelpunkt-Formulierung *g*). Wenn es ein schönes deutsches Wort gibt, verwende es. Und glaube mir, das gibt es meistens. In Fachtexten machen Fremdworte natürlich mehr Sinn bzw. lassen sie sich hier auch gar nicht vermeiden. Aber selbst dann würde ich raten, es bei den themenbezogenen Fremdworten zu belassen und den restlichen Text nicht auch noch zusätzlich mit Fachjargon zu beschweren. Selbst Wissenschafter wissen einfache Sätze zu schätzen. Du kannst auch ohne mit Fachworten um dich zu werfen, Expertenstatus erreichen. 😉

Im Zweifel frage dich beim Schreiben auch hier: Versteht meine Zielperson, was ich schreibe?

Bringe Strukur in deinen Text

Man sagt ja, keiner liest mehr richtig, sondern wir überfliegen Texte nurmehr und picken uns die relevanten Informationen für uns heraus. Begeisterte Schreiberlinge freut das nicht gerade, stecken sie doch ihr Herzblut in ihre Texte. Ich verstehe das. Dennoch sollten wir uns dadurch nicht beirren lassen und es auch den Scannern erleichtern, unsere Inhalte aufzunehmen.

Wie machst du das? Hier die wichtigsten Elemente – von oben nach unten:

Inhaltsverzeichnis

Nutze ich selbst noch gar nicht so lange, aber ich liebe es. Inhaltsverzeichnisse geben deinen Lesern auf einen Blick Aufschluss darüber, was sie erwartet. Ich schätze es sehr, wenn zu Beginn des Blog-Textes ein Inhaltsverzeichnis steht, wo ich nurmehr auf die für interessanten Punkte klicken muss, um sofort zu dem Thema zu gelangen. Kein ewig langes Scrollen mehr. 🙂 Mein Tipp für deinen Blog in WordPress ist Easy Table of Content.

Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften sind ein absolutes Muss beim Schreiben von (Blog)Texten. Für die Überflieger unter den Lesern geben sie die Anhaltspunkte, worum es im folgenden Absatz geht. So können sie in Sekundenschnelle entscheiden, ob sie weiterlesen oder nicht.

Diese Zwischenüberschriften bilden außerdem die Grundlage für dein Inhaltsverzeichnis. Macht also auf jeden Fall Sinn. Und ganz ehrlich? Keiner liest mehr Texte, die in einem durchgeschrieben sind.  Für mich der absolute Horror – ebenso auf Social Media.

Aufzählungen (Bulletpoints)

Ich liebe Aufzählungen. Sie geben eine klare Struktur und man kann wunderbar Tipps, Tricks, Fakten, Themen usw. aufzählen. Die Leser erfassen auf einen Blick, worum es geht.

Bilder, Infografiken usw.

Was deine Texte sonst noch auflockert und strukturiert sind Bilder, Infografiken und Tabellen. So lassen sich Punkte wunderbar veranschaulichen und außerdem bringen sie Farbe auf deinen Blog. 😉

So, das waren meine Tipps zum Thema Blog schreiben lernen. Ich bin mir sicher, du hast sie schnell verinnerlicht und schreibst bald intuitiv deine Blog-Artikel. Das Wichtigste ist, deine Zielperson während des Schreibens vor Augen zu haben, verständlich und einfach zu formulieren und den Text anschließend noch übersichtlich zu strukturieren.

Deine Website-Besucher erfassen so auf einen Blick, worum es in deinem Artikel geht und ob er die Informationen enthält, die sie gerade suchen. Im besten Fall bleibt der Leser hängen und löst in weiterer Folge sein Problem dank deines Beitrages. Dann ist die Freude groß, nicht nur beim Leser. 🙂

Happy Reader, Happy You. 🙂

Wie geht es dir beim Blog schreiben? Was sind deine besten Tipps?

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